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21.10.2014 23:42 Alter: 2 Jahre

PUSCHKIN-DENKMAL


Ursprünglich diente der KRONVALD-Park als Erholungsort für deutsche Armeeangehörige und war für die Öffentlichkeit verschlossen. Erst 1927 wurde er für die Zivilbevölkerung geöffnet und sollte als Baumschule genutzt werden. Im Zuge der Bepflanzung kamen Eichen, Eschen und verschiedene Laubbäume hinzu. Das Denkmal ist jedoch irreführend, da Alexander Sergejewitsch Puschkin, russischer Nationaldichter und Begründer der modernen russischen Literatur, niemals in Riga gewesen ist. Vielmehr hatte er einen engen Bezug zur Stadt durch seine Muse Anna Petrovna Kern (Denkmal nahe des Konzertsaals „Ave Sol“), die er 1819 im St. Petersburger Haus von Olenins kennenlernte und sich in Sie verliebte. Im Juli 1825 begab sich die junge Frau nach Riga und las dort Puschkins Gedichte, de er ihr als Geschenk zukommen gelassen hat.